Karpfen

 

Cyprinus carpio

 

Art der Karpfenfische; ein verhältnismäßig hochrückiger Süßwasserfisch, der über 1 m lang und bis zu 20 kg schwer werden kann; ursprünglich wohl in Mitteleuropa und Asien beheimatet, heute auf allen Kontinenten eingeführt. Neben dem vorstülpbaren Maul sitzen zwei Bartfäden. Er ernährt sich von Insektenlarven, Würmern, Wasserflöhen, bei künstlicher Zucht auch von gequollenen Samen. Durch Züchtung aus der Naturform, dem Schuppenkarpfen, ist der heutige Spiegelkarpfen (wenige große Schuppen) entstanden, daneben der Zeilenkarpfen (durchgehende Reihe großer Schuppen an Körperseiten) und der Lederkarpfen (ohne Schuppen); wichtiger Wirtschaftsfisch für die Fischzucht.

Forelle

 

Salmo trutta

 

beliebter Sport- und Speisefisch aus der Familie der Lachsfische. Einheimische Forelle mit den Formen Bachforelle (25-50 cm, bis 3 kg), Seeforelle und Meerforelle (beide bis 1 m lang und bis über 10 kg schwer). Bachforelle in sommerkalten, nicht abwasserbelasteten Bächen und Flüssen; Seeforelle in Voralpen- und Alpenseen; Meerforelle in Nord- und Ostsee, Jugend im Süßwasser, zur Laichzeit in Flüsse aufsteigend. - Die Regenbogenforelle (Stahlkopf-, Purpur-, Kamloopsforelle; rötlich violette, bandförmige Färbung der Körperseiten) ist wanderlustig, nur in wenigen Fließgewässern eingebürgert; Fisch der Forellenteichwirtschaft.

Saibling

 

Salvelinus

 

Gattung der Lachsfische. Der Seesaibling (Rötel, Rotforelle, Schwarzreuter, Wildfang-Saibling), Salvelinus alpinus, ist ein Bewohner europäischer Gebirgsseen; sehr variable Art, zahlreiche Lokalrassen; der Schwarzreuter des Königssees ist eine kaum 100 g schwer werdende Zwergform; große Saiblinge sind Raubfische und können ein Gewicht von 10 kg erreichen. Verwandt ist der amerikanische Bachsaibling, Salvelinus fontinalis, der Ende des 19. Jahrhunderts von Nordamerika aus eingeführt wurde. Der Tigerfisch ist eine (unfruchtbare) Kreuzung mit der Forelle.

Stör

 

Acipenseridae

 

Familie der Störähnlichen; Schuppen zu 5 Längsreihen von Knochenschilden reduziert; 4 Bartfäden. Störe leben in den Meeren der Nordhalbkugel und steigen zum Laichen in Flüsse auf. Fleisch sehr wertvoll; der Rogen wird zu Kaviar verarbeitet. Der im Atlantik vorkommende Stör, Acipenser sturio, wird 1-2 m, selten bis 6 m lang. Störe sind auch Sterlet, Hausen und Waxdick. Durch Wasserverschmutzung und Überfischung sind Störe heute selten geworden und drohen auch im Kaspischen Meer auszusterben.

Tipps und Tricks:

 

· Frische Fische an einem kühlen Ort lagern!

· Fische vorsichtig unter fließendem Wasser säubern und abtropfen lassen.

· Den Kopf und den Schwanz nicht abschneiden, da sonst der Geschmack verloren gehen kann.

· Verwenden sie stets feine Gewürze und Zutaten. Mit Zitronensaft oder Essig beträufelte Forellen sind besonders delikat.

· Forellen, die blau gekocht werden sollen, nie schuppen.

Ouelle: www.wissen.de

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